Károly Mocsári (lebenslauf)

Mocsári, Károly wurde 1962 in Budapest geboren. Seine ersten musikalischen Anfänge machte er bereits mit dem Beginn der Grundschule. Er wurde schon mit zehn Jahren an der Budapester Franz Liszt-Akademie in die Abteilung ?Vorbereitungssektion für außergewöhnliche Talente? aufgenommen. Sein Lehrer war György Nádor, der bis zu seinem Diplom sein Lehrer blieb.

 

In dem Alter von 16 Jahren wurde er Student der Akademie, 3 Jahre später wurde in den Lehrgang ?Künstlerreife?(Master) aufgenommen. Dazwischen (1983-1984) nahm er mehrere Meisterkurse bei Yvonne Lefébure in Paris.

 

Nach seinem Diplom, 1985, nahm er durch das ?Van Cliburn Foundation? Stipendium (Texas) an einer postgradualischen Ausbildung in dem Curtis Institut Philadelphia bei Jorge Bolet teil.

 

Schon im Hochschulalter war er Preisträger bei vielen internationalen Wettbewerben wie:

 

1981-im alter von 19 Jahren-  Sonderpreisträger bei dem Budapester internationalen Liszt- Bartok Klavierwettbewerb. Es folgten; Londoner Terence Judd Stiftung, der Cziffra Stiftung 1985, bei dem er sich als Sieger behaupten konnte. In Athen gewann er 1983 einen Sonderpreis und erzielte auch bei folgenden internationalen Wettbewerben Preise: 1982, Barcelona; 1984, Montreal; 1985, Fort Worth - Van Cliburn Wettbewerb und 1986 bei dem Tel-Aviver Rubinsteinwettbewerb. 1986 gewann er  dem Budapester internationalen Liszt-Bartok  Klavierwettbewerb.  

 

Seine internationale Karriere begann 1984. Seitdem war er auf den 5 Kontinenten in über 30 Ländern auf solchen wesentlichen Konzertsaalen wie: das Schauspielhaus und der Bundestag in Berlin, der Bonner Beethoven Hall, der Londoner Wigmore Hall, der Royal Festival Hall, in der Free Trade Hall, Manchester; im Royal Exchange Theatre, in der Pariser Salle Gaveau,

 

Theatre des Champes Elysées, Theatre de la Ville, Auditorium du Louvre, in der Lisinski Hall von Zagreb, Theatre Maisonneuve in Montreal, in der Mexikanischen Oper, in der Kanagawa Hall, Yokohama ect?

 

Unter anderem war er Solist bei folgenden Orchestern:  Manchester Hallé, The London Philharmonia, English Chamber Orchestra, New-Zealand Symphony, Berlin Radio Orchestra, Budapester Festival Orchester, ungarische Nationalphilharmonie, den israelischen und montrealischen Philharmonikern.

 

Seine musikalischen Partner waren u.a.: Youri Bashmet, Jean Efflam Bavouzet, Sir Andrew Davis, David Grimal, Barbara Hendricks, Zoltán Kocsis, Kobayashi Ken-Ichiro, Sergej Nakarjakov, Miklós Perényi, Mstislav Rostropovitch, Vladimir Spivakov und Tamás Vásáry.

 

Er wirkte auch bei Auftritten mit dem Keller-, Takács-Nagy- und dem Tokyo Quartett mit und war auch fast immer ständiger Gast als Künstler auf dem Musikschiff im Mittelmeer ? Festival de Musique en Mer sur le Mermoz?

 

Zusammen mit Ákos Hernadi gründeten sie ein erfolgreiches Klavierduo, das sich vorwiegend mit den Werken für zwei Klaviere von Bartók, Dohnany und Liszt befasst.

 

Seit zwanzig Jahren spielt er an zahlreichen Konzerten mit Zoltán Kocsis, wie in Paris, bei dem sie sämtliche Werke für zwei Klaviere von Debussy zeigten.

 

Er war auch bei der Erarbeitung der musikalischen Ausschnitte des von János Darvas gedrehten Films ?Wären nicht die Frauen? zwischen Daniel Barenboďm, Dietrich Fischer-Dieskau, Zoltán Kocsis und Itzhak Perlman mitwirkend.

 

2003 war er Solist der von Zoltán Kocsis und Zsolt Hamar geleiteten zweimonatigen Amerikatournee.

 

Sein Spiel wird auf zahlreichen Fernseh- und Radioaufnahmen festgehalten, und seine Bartók und Liszt Platten haben allgemein sehr positiven Widerhall erzeugt.

 

Neben den Konzerten gab er zwischen 1990 und 1996 in dem ? Européen Conservatoire de Musique de Paris? Klavierunterricht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oldalmenü
Diavetítő